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Freitag 30. August 2019

SUSAN ALCORN (USA) - Pedal-Steel-Gitarre


sowie aus der Region:

Philip Zoubek (Köln) - Analog-Synthesizer
Philippe Micol (Duisburg) - Sopransaxophon, Bassklarinette

19h30 und 21h15 Kirche St. Josef, Am Dellplatz 36, 47051 Duisburg, Einlass 19h15
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Für Susan Alcorn ist die Pedal-Steel-Gitarre ein Partner, kein zu beherrschendes Objekt. Ihr Anliegen ist es, im Dialog mit ihm und den Hörenden den Sinn, die Tiefe und das profunde Bewusstsein jedes fragilen Augenblicks des Zusammenkommens zu teilen.

Sie begann mit dem Gitarrenspiel im Alter von zwölf Jahren, inspiriert durch ihr Interesse an Folk, Blues und der Popmusik der Sechziger Jahre. Angeregt von der Musik Muddy Waters fing sie an, Slide-Gitarre zu spielen und arbeitete sich anschliessend auf der Pedal-Steel-Gitarre ein. Nachdem Alcorn in verschiedenen Country- und Western-Bands in Texas dem Instrument ihren Tribut gezollt hatte, begann sie, die klassischen Pedal-Steel-Techniken mit Einflüssen aus Free-Jazz, klassischer Avantgarde-Musik, indischen Ragas und verschiedenen Richtungen der weltweiten Roots-Musik zu kombinieren und wurde von der sogenannten "Deep Listening"-Philosophie von Pauline Oliveros beeinflusst.

Neben ihren Solokonzerten arbeitete sie mit Pauline Oliveros, Eugene Chadbourne, Peter Kowald, Chris Cutler, Joe Giardullo, Caroline Kraabel, Lê Quan Ninh, Sean Meehan, Joe McPhee, LaDonna Smith, Mike Cooper, Walter Daniels, Jandek, Johanna Varner und dem London Improvisers Orchestra zusammen und schrieb für die Musikzeitschriften "Resonance" und "CounterPunch".


Philip Zoubek ist aus dem Egon-Schiele-Städtchen Tulln an der Donau nach Köln gekommenen. Als Solist hat er sich besonders mit Präparierungen des Flügels und seinen subtilen Klangerforschungen einen Namen gemacht, die er inzwischen auch auf verschiedene Analog-Synthesizer ausgeweitet hat. Philip Zoubek ist ein durchdachter Spieler, der seine Spontaneität einbringt und eine bewundernswerte Konsequenz besitzt. Er nahm irgendwann Abstand vom akademischen Jazz Abstand und rückte seine Geräuschexegesen ins Zentrum.

Philip Zoubek lernte Jazzklavier bei Reinhard Micko in Wien. Dann zog er 2002 nach Köln, wo er bei Hans Lüdemann weiterstudierte und nun als Pianist und Komponist lebt und arbeitet. 2008 erhielt er das Horst und Gretl Will Stipendium der Stadt Köln. Er arbeitet mit Frank Gratkowski, Wilbert de Joode, Thomas Lehn, Clayton Thomas und Paul Lytton zusammen. Er spielte unter im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie Luxemburg, auf dem Moersfestival, Ullrichsberger Kaleidophon und GetItLouder Festival Shanghai/Beijing. Philip Zoubek ist Gründungsmitglied des Kölner Kollektivs für Improvisation & Aktuelle Musik Impakt.
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