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Freitag 10. Mai 2019

HODGKINSON-CUTLER (UK)


Tim Hodgkinson (London) - Klarinette, Lap-Steel-Gitarre
Chris Cutler (London) - Schlagzeug, Perkussion

sowie aus der Region:

Sue Schlotte (Bonn) - Violoncello
Philippe Micol (Duisburg) - Sopransaxophon, Bassklarinette

20h im Saal der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg, Einlass 19h30
Tim_Hodgkinson_Tisch_aend.jpg Sue_Schlotte_trommelnd_by_Susanna_Heraucourt_aendskal.jpg Ph.Micol_Witten_6794_300dpi_skal.jpg Chris_Cutler_by_Marcus-Andreas-Mohr_DTO7855_aendskal.jpg
Chris Cutler, Schlagzeuger, Perkussionist, Komponist, Schriftsteller und Musiktheoretiker - eine Zentralfigur der englischen Musikszene - wurde bekannt über die Avantgarde-Rock-Bands Henry Cow und Art Bears, als Initiator der Rock-In-Opposition-Bewegung und als Gründer des Independent-Labels und Vertriebs Recommended Records - ReR.
Autodidakt, beschäftigte er sich als Schüler mit Banjo, Gitarre, Trompete und Flöte bevor er sich für das Schlagzeug entschied.
Cutler arbeitet in den Grenzbereichen von Rock-, Jazz- und Avantgarde-Musik, ist auf weit über 140 Plattenveröffentlichungen zu hören, war Mitglied von Henry Cow, Pere Ubu, The Residents, Cassiber und Gong. Langjährige musikalische Partner waren Gitarrist Fred Frith, ebenso Tom Cora, Peter Blegvad, Lutz Glandien, Tim Hodgkinson, Lindsay Cooper und Alfred Harth.
Darüber hinaus hat Cutler zahlreiche Essays und Texte zur Musik geschrieben und ein Buch über die politische Theorie der Pop-Musik veröffentlicht.


Tim Hodgkinson, Saxophon, Klarinetten, Lap-Steel-Gitarre, talentierter Avant-Garde Komponist, ist im Bereich der experimentellen Rock- und der Improvisationsmusik tätig und bekannt. Er studierte an der Universität Cambridge Musikanthropologie, gründete 1968 mit Fred Frith die Gruppe Henry Cow, die bis 1979 existierte. Nach deren Auflösung veröffentlichte er 1981 mit Chris Cutler The Henry Cow Book.
Er gründete 1980 mit dem Gitarristen Bill Gilonis, dem Bassisten Mick Hobbs und dem Schlagzeuger Rick Wilson die Band The Work. Gemeinsam mit Catherine Jauniaux nahmen sie 1982 Slow Crimes auf. Mit Gilonis gründete er das Independent Label Woof Records. Er spielte mit Momes oder mit dem Jazz-Core-Projekt God.
Ab 1990 unternah er mit dem schottischen Schlagzeuger Ken Hyder Tourneen durch Sibirien, wo er schamanistische Traditionen erforschte. Daraus entstand das Trio K-Space mit dem Obertonsänger Gendos Chamzyryn aus Tuva. Ab 1997 wendete er sich der neue Improvisationsmusik zu in der Gruppe Konkpack mit Thomas Lehn, Analog-Synthesizer, und Roger Turner, Schlagzeug.
Es gibt Mehrere Soloalben von ihm, die teils improvisierter Natur sind, teils seine Kompositionen enthalten. Daneben hat er neben vielen anderen immer wieder mit Fred Frith, Chris Cutler, aber auch mit Lol Coxhill, Tom Cora, Lindsay Cooper, John Zorn, Evan Parker, Catherine Jauniaux und Dagmar Krause gespielt.


Sue Schlotte studierte Philosophie, Psychologie und Musikpädagogik in Frankfurt und Violoncello in Mainz. 1996 schloß sie ihr Musikstudium mit dem Diplom ab und besuchte dann Meisterkurse bei den Cellisten Hans Erik Deckert und Heidi Litschauer. Bei Reinhard Flatischler durchlief sie die Ausbildung zur TaKeTiNa-Rhythmuspädagogin. Sie lebte mehrere Monate in Berkeley / USA, war Bühnenmusikerin am Schauspiel Köln und am SchauSpielHaus Hamburg.
Über Klangstudien, die Entwicklung moderner Spieltechniken, Fortbildungen u.a. bei Lauren Newton und Gunther Tiedemann entwickelte sie ihren eigenen Stil finden. Sie benutzt neben dem traditionellen auch den BACH-Bogen, ein Rundbogen von Michael Bach Bachtischa.
Sie tritt in den unterschiedlichsten Formationen und solistisch auf, gibt Konzerte in Europa und den USA. Sie wirkt an spartenübergreifenden Projekten wie Film- und Hörspielvertonungen mit und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Tanz, Malerei, Performance und Literatur. In Bonn ist sie Mitglied der GEDOK, Initiatorin der Konzertreihe Stille&Fülle und Kuratorin von Soundtrips NRW.
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